Nenndorfer GRÜNE fordern die Aufnahme geflüchteter Menschen aus Moria

Über 13.000 Menschen, darunter viele Frauen und circa 4.000 Kinder leiden entsetzlich unter den Zuständen im Flüchtlingslager in Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Nachdem in dieser Woche ein verheerender Brand wesentliche Teile der ohnehin schon unzumutbaren Notunterkünfte zerstört hat, wächst das menschliche Leid vor Ort weiter und weiter.

Nicht nur die hygienischen Zustände sind katastrophal – es fehlt insbesondere auch an dringend benötigten Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung.

„Wenn unsere europäischen Werte eine Bedeutung haben, dann heißt es jetzt: Menschlichkeit zeigen!“, so der Sprecher der Nenndorfer GRÜNEN, Nils-Christoph Fiedler.

„Tatsächlich könnten wir Nenndorfer den Menschen in Moria helfen, indem wir sie in unserer Stadt aufnehmen.“ schlägt GRÜNEN Ratsfrau Imke Hennemann-Kreikenbohm vor. Und weiter: „Da die Flüchtlingsunterkunft in der Horster Straße kurz vor der Schließung steht, wären hier Kapazitäten frei, um einige Menschen aus diesen katastrophalen Zuständen zu retten!“

Auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat bereits an die Bundesregierung und die Europäische Kommission appelliert, die Grenzen für die verzweifelten Menschen aus Moria zu öffnen.

Wir GRÜNEN fordern daher die Samtgemeinde auf, Hilfsbereitschaft beim Landkreis und dem Land Niedersachsen zu zeigen und so endlich einen sicheren Hafen für die geflüchteten Menschen zu bieten, ähnlich wie über 170 weitere, deutsche Städte dies bereits getan haben.

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