Nenndorfer GRÜNE solidarisieren sich mit weltweiten Anti-Rassismus Protesten

Niederknien im Kurpark als Zeichen der Solidarität

Im Rahmen ihres mitgliederöffentlichen Vorstandstreffens im Haus Kassel solidarisierten sich am Freitag viele Mitglieder des Nenndorfer Ortsverbands von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN mit den weltweiten Protesten gegen strukturellen Rassismus. Zu diesem Zweck schlossen sie sich vor der Kulisse des Kurparks der symbolischen Geste des Niederkniens an (siehe Foto im Anhang) – einem Zeichen des friedlichen Protests, das zuletzt selbst von einigen Polizist*innen während der Proteste in den USA übernommen worden war.  

Hintergrund der Aktion ist der Todesfall des Afroamerikaners George Floyd infolge eines gewaltsamen Polizeieinsatzes am 25.Mai 2020 in Minneapolis (USA). In der Folge war es weltweit zu andauernden Protesten gegen Polizeigewalt und strukturellen Rassismus gekommen.  

„Rassistische Gewalt ist auch bei uns in Deutschland ein akutes Problem. Wir dürfen unsere Augen davor nicht verschließen“ äußert sich Birgit Kramp, Sprecherin des Ortsverbandes. „Menschen mit dunkler Haut werden auch hier in vielfacher Weise strukturell benachteiligt“.
Vorstandskollege Nils-Christoph Fiedler ergänzt: „Wir müssen uns alle immer wieder kritisch hinterfragen, wo wir selbst rassistischem Denken aufsitzen – und wie wir uns verhalten möchten, wenn wir im Alltag mit rassistischen Äußerungen oder Handlungen konfrontiert sind.“  

Obwohl die Proteste in den USA überwiegend friedlich blieben, drohte der US-amerikanische Präsident Trump zuletzt mit dem Einsatz von Militär und Schusswaffen gegen die Demonstranten. Die GRÜNEN lehnen eine gewalttätige Eskalation ab und rufen zu friedlichen Protesten und weiteren Solidarisierungsakten auf.

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