Wie geht Glyphosat-Ausstieg – „Anders wirtschaften“

Donnerstag, 14. März 201919:00 Uhr Hauptstraße 4, Bad Nenndorf

Wie geht Glyphosat-Ausstieg – „Anders wirtschaften“, Referentin Grüne Landtagsabgeordnete Miriam Staudte, Haus Kassel, Bad Nenndorf. Moderation Dr. Imke Hennemann-Kreikenbohm.

Glyphosat als Wirkstoff unter dem Handelsnamen RoundUp wird mit Krebs, Schäden des Nervensystems, Nierenerkrankungen in Zusammenhang gebracht. Bestätigt wird dies von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO.

In den USA laufen 9.300 Glyphosat-Klagen. In einem ersten Verfahren wurde im November 2018 die neue Tochter des Pharmakonzerns Bayer zur Zahlung von 289 Mio. Dollar verurteilt. Ein Gärtner und nun Krebspatient hatte gegen den Agrochemie-Konzern geklagt, weil die Krebsrisiken des Inhaltsstoffes Glyphosat verschleiert wurden. Rückstände sind aber nicht nur bei Menschen und Tieren, sondern auch in Böden, Gewässern und zahlreichen Lebensmitteln nachweisbar.

Darüber hinaus sind glyphosathaltige Herbizide entscheidend mitverantwortlich für den dramatischen Verlust an Insekten und immer weniger Feldvögel. Der Rückgang der biologischen Vielfalt ist ein Zeichen, dass die Natur aus dem Takt geraten ist.

Ein Umsteuern ist dringend notwendig. Braucht die Landwirtschaft wirklich Glyphosat um die Ackerflächen zu bewirtschaften? Einige wenige Betriebe denken um und wirtschaften ohne Glyphosat oder andere Pestizide. Aber wie geht das?

Als Vortragsrednerin konnten wir als Mitglied des Landtags Bündnis 90/Die Grünen Miriam Staudte als Sprecherin für Landwirtschaft und Atompolitik in Niedersachsen gewinnen. Die Moderation übernimmt Dr. Imke Hennemann-Kreikenbohm, Grünes Ratsmitglied aus Bad Nenndorf.
Über eine rege Teilnahme an der Veranstaltung freuen wir uns.

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