Nenndorfer GRÜNE fordern offene Gesellschaft ohne Angst

Auch der Presseberichterstattung der letzten Tage ließ sich entnehmen, dass es immer mehr jüdische Gemeindemitglieder gibt, die nicht zuletzt aufgrund der aktuellen antisemitischen Ausschreitungen auch bei uns in Deutschland verunsichert sind und sich sorgen. So sah sich zuletzt auch die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Schaumburg, Marina Jalowaja, gezwungen, das jüdische Gemeindezentrum in Bad Nenndorf vorübergehend zu schließen.  

GRÜNEN Sprecher Nils-Christoph Fiedler ist entsetzt: „Wir GRÜNEN möchten nicht, dass Menschen in unserer Gesellschaft in Angst leben müssen! Wir wollen eine offene Gesellschaft gestalten, in der sich alle sicher fühlen und frei entfalten können, dazu gehört natürlich auch, dass jeder frei und ohne Angst seine Religion ausüben kann, ohne sich vor Übergriffen fürchten zu müssen!“  

Vorstandsmitglied Dietmar Buchholz ergänzt: „Wir erinnern uns an vielen historischen Tagen im Jahr daran, wozu Hass und Ausgrenzung in der deutschen Vergangenheit geführt haben. Uns nur zu erinnern reicht jedoch nicht. Wir müssen auch dafür einstehen, dass sich im Hier und Jetzt niemand um Leib und Leben fürchten muss!“  

Die Nenndorfer GRÜNEN wollen eine offene Gesellschaft ohne Angst, die von gegenseitigem Respekt und einem menschlichen Miteinander geprägt ist. Wir fordern daher Politik und Verwaltung auf, sich klar zu positionieren und schützend vor die jüdische Gemeinde zu stellen und aktiv daran mitzuwirken, dass Bad Nenndorf ein Ort der Vielfalt bleibt.

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